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Wenn Andreas Giebel, dieser einfühlsame Berserker des Kabaretts, seine
Geschichten erzählt, dann entsteht eine ganz eigene Welt auf der Bühne des
Lustspielhauses. Man hat des Gefühl, als würde man mit ihm und seinen
Figuren durch das nächtliche München streifen, auf der Spuren einer längst
versunkenen Zeit. Man sieht sie vor sich, all die Eckkneipen und Stehaus -
schänke, und die Menschen, die man einst dort traf. Meist sind es die Ver -
lierer einer neuen Zeit, denen Giebel Gesicht und Stimme und Seele gibt, wie
Herbert, den grantelnden Weinhändler. Oder Johann Zieser, zu dessen Straßenfest
wir Andreas Giebel begleiten dürfen. Und nach zwei Stunden haben wir
eine Menge neuer Freunde gefunden. Dann geht das Licht an, und wir
registrieren erstaunt: es war immer nur Andreas Giebel!
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